
http://www.comeback-im-kino.de/

"Es gibt wohl nur wenige zeitgenössische Legenden, die so prägend sind wie die vom einfachen Burschen, der sich durchs Leben und irgendwann nach oben boxt. So einer ist auch Jürgen Hartenstein, und er liefert all die Ingredienzien dieser so kämpferischen wie auf Fairness und andere Tugenden (Verzicht etwa) pochenden Variante des American Dream."
Christoph Kappes (Süddeutsche Zeitung) mehr...
"Max Plettau aber gelingt in seinem kleinem Dokumentarfilm über den ehemaligen deutschen Meister im Supermittelgewicht von 1998, Jürgen "The Rock" Hartenstein das Kunststück, der allzu vertrauten Geschichte die Ungeschliffenheit eines Ausschnitts aus der Wirklichkeit zurückzugeben. Weshalb man am Ende, als Hartenstein nach dem Boxkampf ins Taxi steigt, eher das Gefühl von einem Anfang hat: Man möchte wissen, wie es nun weitergeht mit diesem verschlossenen Mann, der einem durch das reine Beobachten irgendwie näher gerückt ist."
Barbara Schweizerhof (Berliner Morgenpost) mehr...
Plettau vermeidet jede Romantisierung. Wenngleich er mit seiner Kamera dem Boxer immer wieder sehr nahe kommt, wahrt er eine große emotionale Distanz zu seinem Protagonisten. Es gibt keine Interviews und keine Off- Kommentare. Comeback zeigt mit einer im zeitgenössischen Dokumentarfilm selten gewordenen Nüchternheit die schäbige Realität eines Sports, der in den letzten Jahren immermehr zu einem keimfreien Society-Event aufgeputscht wurde.
Kai Mihm (Badische Zeitung) mehr...
"As compact and unaffected as its pugilist protag, "Comeback" follows Germany's former light-heavyweight champ Juergen "the Rock" Hartenstein on a quixotic quest to re-enter the ring after three years off. There's nary an ounce of fat in helmer Maximilian Plettau's stylistically unvarnished approach, though his impassive camera places him squarely in the Frederick Wiseman mold. Pic's no-nonsense narrative arc renders it a refreshingly old-school acquisition for fests and cablers."
Eddie Cockrell (Variety) mehr...
"Niemals aufstecken, selbst nicht nach dem größten Tiefschlag. Mit dieser Einstellung avanciert Hartenstein doch noch zum Helden. Der Meister der Schmerzen — ein Meister der Herzen. Mit seiner stillen, rein beobachtenden Dokumentation gelang Regisseur Plettau die grandiose Studie jenes Boxermilieus, das zur klassischen Abendunterhaltung nicht taugt."
Göran Schattauer (Focus)
"Maximilian Plettau gelingt es, eine unprätentiöse Bildsprache zu entwickeln und konsequent durchzuhalten, die sowohl Milieu als auch Seelenleben des Protagonisten in jeder Situation adäquat und sinnlich abbildet. Selbst mit den schwierigsten Raum- und Lichtbedingungen geht er kreativ um und nutzt sie optimal. Sein sicheres Gespür für Situationen und die sensible Umsetzung machen diesen Film auch für Nicht-Box-Fans zu einem eindrucksvollen Erlebnis."
Jury (Deutscher Kamerapreis 2008) mehr...
"Nicht nur die strahlenden Sieger im Scheinwerferlicht sind interessant, die Sympathie gilt auch den Verlierern, den gescheiterten Helden, die im Dunkeln ihre Wunden lecken. Hartenstein ist eine Figur mit seelischen Brüchen, der konsequent und leidenschaftlich seine Utopie verfolgt. Und eines ist sicher: Mag er auch angezählt sein, ausgezählt ist er noch lange nicht."
Margret Köhler (br-online) mehr...
offizielle Seletion der Docalliance